wladimir prib/ 2008/ arbeit zum thema "ritual"

 

 

"mein garten", atelier in pankow, berlin

 

Bild und Ritual

Das Bild kann nur in dem Bezugsfeld zum WORT (Klang/Unsichtbare) und mit Aufrechterhaltung (Erinnerung) der Differenz zu ihm das Höchstmaß der Identität mit sich selbst (Souveränität) erreichen. Es beginnt sich auf sich selbst zu beziehen. Es findet in sich selbst die Rechfertigung des eigenen Daseins. Cezanne sprach über den Grad des Zusammenhangs.

Der Mensch macht sich aus dem Wort ein Bild. Bild ist eine den Sinnen zugängliche und differenzierte Botschaft des Wortes. Die Botschaft beinhaltet eine Handlung/en, die am Ende zum Verstehen des Wortes führt. So eine Handlung nenne ich Ritual.

Daraus folgt, dass das Bild nur dann seine mögliche Intensität erreicht , wenn es sich ausschließlich auf die Handlung bezieht, die in dem Wort verschlüsselt ist. Und wenn selbst das Zeichnen/Malen sich als Ritual vollzieht. So rücken das Darstellen und das Dargestellte unmittelbar zusammen.


 

 

Acryl und Tusche auf Papier, ca. 140 x 320 cm

 

 

 

 

1

00 x 70 cm, acryl auf papier


 

 

 

 

 


 

 

 

 

100 x 140 cm, acryl und tusche auf papier

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

100 x 70 cm, acryl auf papier

 


 

 

 

 

 


 

 

 

 

 


 

 

 


 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

 

 


 

 

 


 

 

 


 

 

 


 

 

 


 

 

 


 

 

 

100 x 70 cm, acryl auf papier

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 


 

 

 

100 x 70 cm, acryl auf papier